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Handelszwist USA - China

Handelskrieg der Sparer: Economics 101

Der Handelskrieg der USA mit dem Rest der Welt, aber insbesondere mit seinen grössten Handelspartnern China und der europäischen Union, macht täglich neue Schlagzeilen. Aus anfänglichen Beschuldigungen aller Seiten hat sich ein ernsthafter Konflikt entwickelt. Im Gegensatz zu den Aussagen der US Regierung konstatieren namhafte Ökonomen wie Stephen Roach (ehem. Chefökonom von Morgan Stanley, lehrt heute in Yale), dass die Probleme der USA durch neue Bedingungen des internationalen Handels nicht zu beseitigen sind. Sie sind weitgehend das Ergebnis makroökonomischer Ungleichgewichte, von denen beide Seiten betroffen sind: China spart zu viel und die USA zu wenig. Diese Sparunterschiede führen zu multilateralen Handelsungleichgewichten, die nicht durch bilaterale Anstrengungen ausgeglichen werden können.

Handelszwist USA - China

Zölle und Handelstarife

T-Shirt Ökonomie und Handelstarife

Manch einer mag sich über das «Wie-Du-mir-so-ich-Dir» im vom US-Präsidenten angezettelten Handelskonflikt wundern. Droht wirklich ein Handelskrieg und haben die Börsen ggü. des bisherigen Jahreshochs deswegen 8% nach unten korrigiert?

Der ökonomische Nobelpreisträger Krugman hält in der New York Times (4.4.2018) maliziös fest: „One good answer is, that’s a stupid question”. Man solle bei Diskussionen des Aktienmarktes immer folgende drei Regeln im Auge behalten: 1.) der Aktienmarkt ist nicht die Ökonomie, 2.) der Aktienmarkt ist nicht die Ökonomie und 3.) der Aktienmarkt ist nicht die Ökonomie. Die Bewegungen von Aktienmärkten könnten vielfältigste Begründungen oder gar keine haben.

Zölle und Handelstarife

Erhöhung Lebensstandard für viele Amerikaner eine Illusion

13 Fakten über Lohnwachstum in den USA

The Hamilton Project, ein Think-Tank der Brookings Institution, hat  jüngst zum US-Lohnwachstum der letzten 4 Jahrzehnte den aufschlussreichen Artikel "Thirteen Facts about Wage Growth" publiziert.

Der amerikanische Traum, dass es jeder Generation besser geht als der Elterngeneration, ist angeschlagen. Inflationsbereinigt liegen die Löhne gerade einmal 10 Prozent höher als 1973, eine Lohnwachstumsrate von mageren 0.2%.

Was sind die ökonomischen Gesetze, welche den Lohn eines typischen Arbeiters beeinflussen? Im Grundsatz spielen 3 Kräfte eine Rolle:

  1. Produktivität eines Arbeiters: diese wiederum hängt ab vom eingesetzten Human- und Produktionskapital sowie der Effizienz mit welcher diese Kapitalformen eingesetzt werden
  2. Anteil des Volkseinkommens, welches in Form von Löhnen ausbezahlt wird
  3. Aufteilung der Arbeitsentschädigung auf Lohn und Lohnnebenkosten (u.a. Gesundheitsausgaben, welche in den USA vom Arbeitgeber (mit-) bezahlt werden)

Reale Stundenlöhne USA, 1973 - 2017

Erhöhung Lebensstandard für viele Amerikaner eine Illusion

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