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Small Cap Effekt in der Schweiz

Ist der Small Cap Effekt in der Schweiz eine Chimäre?

Mit einer Mehrperformance von 65.12% in den letzten 5 Jahren (31.3.2013-31.3.2018) scheinen heimische Nebenwerte erneut eine weit bekannte Börsenerfahrung zu bestätigen, den Small Cap-Effekt.

In unserer Publikation Navigator vom Dezember 2016 «Gibt es den Small Cap-Effekt?» folgerten wir, dass über längere Zeiträume ein Small Cap-Effekt nur bei Titeln am untersten Rand der Börsenkapitalisierung zu beobachten ist. Im internationalen Vergleich sind dies relativ illiquide Micro Caps. Deshalb könnte die Small Cap-Prämie in der Schweiz vielleicht doch eher eine «Illiquiditätsprämie» sein.

Heute beschäftigen wir uns mit der Frage: woher kommt die Mehrperformance der Nebenwerte genau?

Die folgende Tabelle zeigt die Performance-Zerlegung des Aktienindex SPI Extra ggü. dem SMI. Diese Analyse wird im Finance Jargon als  Attributionsanalyse nach Brinson et al. (1985) bezeichnet. Die Vorgehensweise besteht darin, in alle Aktien des SPI Extra gemäss Indexgewichtung zu investieren und dieses Portfolio mit dem Swiss Market Index (SMI) als Benchmark zu vergleichen.

Small Cap Effekt in der Schweiz

Zölle und Handelstarife

T-Shirt Ökonomie und Handelstarife

Manch einer mag sich über das «Wie-Du-mir-so-ich-Dir» im vom US-Präsidenten angezettelten Handelskonflikt wundern. Droht wirklich ein Handelskrieg und haben die Börsen ggü. des bisherigen Jahreshochs deswegen 8% nach unten korrigiert?

Der ökonomische Nobelpreisträger Krugman hält in der New York Times (4.4.2018) maliziös fest: „One good answer is, that’s a stupid question”. Man solle bei Diskussionen des Aktienmarktes immer folgende drei Regeln im Auge behalten: 1.) der Aktienmarkt ist nicht die Ökonomie, 2.) der Aktienmarkt ist nicht die Ökonomie und 3.) der Aktienmarkt ist nicht die Ökonomie. Die Bewegungen von Aktienmärkten könnten vielfältigste Begründungen oder gar keine haben.

Zölle und Handelstarife

Traktat über Bitcoin

Wer in Bitcoin investiert, ist selber Schuld

Die Preisbewegung von Bitcoin seit Anfang Jahr liegt bei über 1000%. In dem Vergleich dazu sehen andere spekulativ überhöhte Marktpreisbewegungen wie Waisenkinder aus. Die Grafik zeigt den Preisverlauf von Bitcoin in den ersten 11 Monaten 2017. Dagegen werden die Preisverläufe von diversen spekulativen Übertreibungen (Blasen) über 10 Jahre aufgezeigt:

  • Aktienblase Japan (Topix Index)
  • TMT-Blase USA (Nasdaq Index)
  • Subprime-Immobilienblase USA (Case-Schiller Index)
  • Goldpreis zum Vergleich

 

Bei einer Jahresrendite von 1000% würde es nicht lange gehen, bis der Wert von Bitcoin einer grossen Stadt, einer Provinz, eines Landes, eines Kontinentes, der gesamten Erde und schliesslich der Anzahl der Atome in dem Universum entspricht.

Bitcoin wird nie und nimmer ein Geldersatz sein:

  • Es taugt nicht als Tausch-/ Zahlungsmittel
  • Es taugt nicht als Recheneinheit
  • Es taugt nicht für die Wertaufbewahrung

 

Der mediale Hype bringt so manchen in Versuchung: wenn alle davon reden, dann muss doch etwas dahinterstehen? Nein, muss es nicht. Es ist müssig, hier auf Lemminge zu verweisen ...

Aber Finanzdienstleister bringen doch Anlageprodukte auf den Markt, also steckt doch etwas dahinter? Selbstverständlich: man kann damit Kommissionen und Margen verdienen; das sagt aber nichts über Nutzen und Sinnhaftigkeit von Bitcoin aus. Die richtige Frage in diesem Kontext lautet: würden dieselben Finanzdienstleister Bitcoin in der Verwaltung ihrer eigenen Pensionskassenvermögen einsetzen? Natürlich nicht.

Der Versuch Bitcoin anders als eine Spekulationsblase zu deuten, ist angesichts des senkrechten Kurvenverlaufs eine offensichtliche Zeitverschwendung. Basta.


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