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Neues Zinsregime nach 35 Jahren sinkender Zinsen in USA

Neues US Zinsregime

Die USA nähern sich einem Zustand der Vollbeschäftigung. Man mag vom neuen President-Elect halten was man will; im Zweifel entsprechen seine wirtschaftspolitischen Massnahmen - Steuersenkungen und Infrastrukturausgaben - einem Fiskalimpuls und werden leicht bis mässig positive Effekte auf die Wachstumsraten ausüben.

Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird die US-Zentralbank FED zurückhaltend weitere Zinsschritte nach oben ankündigen. Darauf haben sich die Märkte eingestellt. Nicht nur der FED-Zins ist gestiegen, sondern auch die Renditen sämtlicher längerfristiger Zinsen.

Die folgende Grafik zeigt den Verlauf der Zinsen in jüngerer Zeit. Die Gleichförmigkeit der Zinsbewegungen nach unten/oben zeigt, weshalb jeder Anleger gut daran tut, das Zinsrisiko (Duration) für seinen Anlageentscheid zu berücksichtigen. 

US Zinsen in jüngster Zeit

 

Duration ist die wichtigste Risikokennziffer im Management von Obligationen und Obligationenportfolios. Sie ist ein Risikomass für Preisschwankungen aufgrund von Zinsänderungen. Vereinfacht gilt die Regel:

Zinsänderung x (minus) Duration = Preisänderung.

Nachfolgend zwei Beispiele:

Duration = 7 Jahre

Zinsänderungen: Fall 1.) +0.5%, Fall 2.) -0.5%

Preisänderung Fall 1.): -7 x +0.5% = -3.5% (eine Zinserhöhung von +0.5% führt zu einem Kapitalverlust von -3.5%)

Preisänderung Fall 2.): -7 x -0.5% = +3.5% (eine Zinssenkung von -0.5% führt zu einem Kapitalgewinn von +3.5%)

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